Über 300 Besucher durften die Schweizer Bauausrüsterfirma Ammann zu ihrem siebten „Züpfe Zmorge“ willkommen heissen. Der Auftritt von IKRK-Präsident Dr. Jakob Kellenberger erhielt durch die Konfliktsituation im Nahen Osten eine ausgesprochene Aktualität. Direkt aus Israel und dem Gaza-Streifen kommend, ermöglichte Jakob Kellenberger mit einem übergeordneten Blick Einsichten in die aktuellen Herausforderungen dieser weltweit tätigen, humanitären Organisation.
Jakob Kellenberger strich heraus, dass das IKRK in Kriegssituationen als eine der wichtigsten internationalen Organisationen überhaupt auftritt. „Dabei stehen Glaubwürdigkeit, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit ganz zuoberst. Zudem ist bei der grossen Internationalität unserer Mitarbeitenden die Pflege einer sehr soliden Organisationskultur enorm wichtig.“
Heutige Kriege sind – im Gegensatz zu früher – gekennzeichnet durch eine ausserordentliche Verworrenheit. Sehr viele Parteien sind involviert. Mit all diesen Konfliktparteien müssen die Delegierten des IKRK den Dialog suchen und deren Vertrauen gewinnen.
Jakob Kellenberger schloss seinen Referat mit einem Gedanken zur aktuellen Wirtschaftslage: „Die Menschen, denen wir helfen, gehören schon jetzt zu den schwächstes und verwundbarsten überhaupt. Die aktuelle Wirtschaftsrezession wird diese zusätzlich und ausserordentlich hart treffen.“
Mit einer Reihe von „Züpfe Zmorge“ will die Firma Ammann einen fruchtbaren Beitrag zur offenen Diskussions- und Dialogkultur zwischen Politik, Unternehmen, Gesellschaft sowie Bildung und Kultur leisten.


















