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Bohrschlamm-Aufbereitung im Gotthard-Basistunnel
23. September 2009

57 Kilometer lang und mit über 2000 Meter Felsüberdeckung bohrt sich der Gotthard-Basistunnel durch die Schweizer Alpen. Weltrekord! Derartige Grossbaustellen stellen auch höchste Herausforderung an die Entsorgung. 24 Mio. Tonnen Gesteinsausbruch müssen bewältigt werden und laufend fallen grosse Mengen an Schlammwasser und Restbeton an.

 

Dafür sind effiziente Verfahren gefragt, welche ein hohes Mass an Betriebssicherheit rund um die Uhr gewährleisten. Für die Arbeitsgemeinschaft Gotthard-Basistunnel Nord, Strabag, welche die Baulose Amsteg und Erstfeld mit den je 11 und 7,5 Kilometer langen Tunnelröhren ausführt, hat die Ammann Schweiz AG mit ihrem zukunftsweisenden Anlagenkonzept die Schlammwasser-Aufbereitung und die Restbeton-Entwässerung gelöst. Neben dem Wasser aus der Ortbetonanlage gilt es laufend, Schlamm aus dem Tunnelbau sowie Bohrschlämme und Schlamm von Saugfahrzeugen zu entsorgen. Die eingesetzte Ammann Anlage hat die Materialseparierung, die Wasserrückgewinnung und die Volumenreduktion zu erfüllen. Das gereinigte Wasser steht für das Waschen der Mischgeräte oder die Betonaufbereitung zur Verfügung.

 

Der Gotthard-Basistunnel wird im Jahr 2017 fertig gestellt und dient ausschliesslich dem Eisenbahnverkehr.