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Ho-Chi-Minh-City: Lange Anreise für die erste Ammann Anlage in Vietnam
15. April 2010

Die Fläche entspricht ungefähr jener Deutschlands, doch die Form ist sehr ungewöhnlich: Vietnam ist 1650 km lang, an der engsten Stelle aber nur 50 km breit. Daher wird es auch „Bambusstange mit zwei Reisschalen“ genannt. Im Norden und Süden liegen zwei fruchtbare Flussdeltas, dazwischen eine karge und schmale, von Wald und Gebirge geprägte Region. Von den 210.000 km Strassen Vietnams sind weniger als ein Drittel asphaltiert und so es wundert nicht, dass viele Dörfer jedes Jahr wegen unpassierbarer Strassen lange Zeit von der Aussenwelt abgeschnitten sind. Die BMT Construction Transportation Company kann dem zukünftig wirkungsvoll entgegentreten, denn das Unternehmen arbeitet mit seinen 300 Beschäftigten am Ausbau der Infrastruktur kräftig mit.

 

Derzeit wird an einer zweiten Nord-Süd-Verbindung gebaut, die auf weiten Strecken entlang des berühmten Ho-Chi-Minh-Pfades verläuft. Nach ihrer Fertigstellung wird diese Strasse unglaubliche1.690 km lang sein und die Hauptstadt Hanoi mit Ho-Chi-Minh-Stadt verbinden. BMT ist Strassenbau-Full-Liner und baut den Asphalt selbst ein. Das dazu benötigte Asphaltmischgut produziert BMT ab sofort mit einer Uniglobe – der ersten Ammann Asphaltanlage in Vietnam überhaupt. Als Standort für das mit grossen Leistungsreserven ausgestatte „Arbeitstier“ wählte BMT die grösste Stadt Vietnams, vielen noch als Sàigòn geläufig. Ihren heutigen Namen, Ho-Chi-Minh-City, erhielt sie im Jahre 1976, nachdem Nord- und Südvietnam wiedervereinigt worden war. Das tropisch heisse Ho-Chi-Minh-City (Jahresdurchschnitt 27,2 Grad Celsius) zählt heute mit über sieben Millionen Einwohnern zu den schnellstwachsenden Boomstädten der Welt.