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Asphaltproduktion auch bei Minusgraden
06. Dezember 2010

Normalerweise stehen im Winter die Strassenbaustellen still. Denn je frostiger das Wetter, desto schwieriger ist die Produktion und der Einbau des Asphaltmischguts. Dass es in Ausnahmefällen trotzdem funktionieren kann, zeigt die Firma Lemminkäinen im dänischen Vandel.



Die Autobahn südlich der Stadt Vejle war schon länger in keinem guten Zustand. Ein Winter mit  extremen Minustemperaturen und viel Eis und Schnee liess die Strasse kollabierte. Grosse Frostschäden machten das Befahren der Autobahn nahezu unmöglich. Es musste umgehend gehandelt werden.



Carsten Lundhøj, Plant Manager in Vandel erklärt, welche ausserordentlichen Massnahmen getroffen werden mussten, um Mitten im Winter dennoch Qualitätsasphalt produzieren zu können: „Die Vordosierung haben wir mit Isolationsmatten vor der Kälte geschützt. Ein grosser Heizlüfter unter den Doseuren sorgte dafür, dass nichts festfror. Zusätzlich besprühten wir jeden Doseur mit einem speziellen Frostschutzmittel, um Anbackungen vorzubeugen. Wir isolierten die Gasleitungen am Brenner und schützten das Pneumatiksystem und die Lufttrocknungsanlage mit einem Heizlüfter vor der Kälte.“



Auf diese Art wurden in Dänemark während zweier Wochen 17000 Tonnen Asphalt hergestellt, ohne grössere Probleme. Die gesamte Ammann Asphaltmischanlage vom Typ Universal funktionierte – trotz dieser extremen Witterungsbedingungen – einwandfrei.



Die 1910 gegründete finnische Firmen-Gruppe Lemminkäinen ist einer der grössten skandinavischen Asphalt-Produzenten.